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  • Alex Backhaus

Alle Jahre wieder: Reflexartige Kritik bei der Privaten Krankenversicherung


Wie in jedem Jahr werden gegen Jahresende privat Krankenversicherte über ihre künftigen Beiträge informiert. Alle Zahlen liegen in der Branche noch nicht vor, jedoch soll es in einigen Tarifen spürbare Zuschläge geben. Teilweise soll der monatliche Mehrbetrag um die 100 Euro liegen. Das führt wie in fast jedem Jahr zu einer reflexartigen Kritik an der Privaten Krankenversicherung.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung belegt jedoch anhand der Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP): Zwischen 2010 und 2020 stiegen die Beiträge der Privaten Krankenversicherung jährlich im Schnitt um 2,3 Prozent.

Das ist nicht nur gemessen an den Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ein moderater Wert. Er liegt auch deutlich unter den 3,8 Prozent, um die der Höchstbeitrag inklusive Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung im selben Bemessungszeitraum pro Jahr gestiegen ist. Wer mit seinem Einkommen die Bemessungsgrenze überschreitet, hatte somit bei einer gesetzlichen Krankenkasse mit höheren Zuschlägen zu kämpfen.

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