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Private Altersvorsorge

Beim Thema Altersvorsorge sollte man sich nicht einzig und allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Denn bereits bei heutigen Rentenzahlungen zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab - die Renten reichen in keinster Weise aus, um den Lebensstandard aus dem Erwerbsleben aufrechtzuerhalten. Welche Private Altersvorsorgeform sinnvoll ist, lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern bedarf zunächst einer gründlichen Analyse der individuellen Situation.

Informationen zur Altersvorsorge

1. Schicht: Basisversorgung

In der ersten Schicht steht neben der gesetzlichen Rente und den berufsständischen Versorgungseinrichtungen die Rürup-Rente im Fokus.

Sie wird in diesem Zusammenhang auch als Basis-Rente bezeichnet. Sie ist in ihrer Ausgestaltung an die gesetzliche Rente angelehnt, sie ist eine lebenslange Leibrente, die nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres mit der Rentenzahlung beginnen darf.

Die Beiträge für diese erste Schicht, also die Basisversorgung, können im Rahmen der Altersvorsorgeaufwendungen mit hohen Freibeträgen geltend gemacht werden.

Im Gegenzug werden die Leistungen aus diesen Renten zunehmend voll steuerpflichtig (schrittweise Übergang zur nachgelagerten Besteuerung bis 2040). Bei der Gestaltung der Rürup-Rente bzw. ihrer Förderung wurde insbesondere an Personengruppen, wie Selbständige und Freiberufler gedacht die eine Eigenvorsorge für Ihren Ruhestand treffen müssen und die bezüglich der Riester-Renten keine staatliche Förderung erhalten können.

Aufgrund der hohen Steuerfreibeträge ist sie auch für Angestellte mit mittleren bis hohen Einkommen interessant.

2. Schicht: Zusatzversorgung

Die zweite Schicht wird als Zusatzversorgung bezeichnet und enthält neben der betrieblichen Altersvorsorge (=Betriebsrente) die im Jahr 2002 eingeführte, geförderte zusätzliche Altersvorsorge in Form der Riester-Rente.

Beide Zusatzversorgungs-Bausteine sind in der Beitragszahlungsphase durch ihre steuerlichen Vorteile lohnenswert. Dafür sind die Leistungen aus diesen Renten ohne Übergangsfrist voll steuerpflichtig. Da aber der persönliche Steuersatz in der Rentenzeit niedriger ausfällt, ist dies meist kein großer Nachteil.

Gedacht ist die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge in erster Linie als Zusatzbaustein zur gesetzlichen Rentenversicherung für Arbeitnehmer und sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.

Die Reduzierung gesetzlicher Rentenleistungen machen eine Zusatzvorsorge notwendig.

Die Riesterrente ist in der Einzahlungszeit besonders durch die Zahlung der Zulagen vom Staat interessant, da diese direkt in den Vertrag fließen und so den Gesamtbeitrag erhöhen. Darüber hinaus sind Beiträge bis zu 2100 Euro steuerlich absetzbar.

Wird die Betriebsrente durch Beiträge aufgebaut, die direkt aus Ihrem Bruttogehalt entnommen werden (Entgeltumwandlung), bleiben diese Beiträge steuer- und abgabenfrei. Allerdings fallen wegen der Sozialabgabenfreiheit Ihre Ansprüche bei der gesetzlichen Rente (und zum Beispiel auch bei der Arbeitslosenversicherung) dann entsprechend geringer aus.

3. Schicht: Kapitalanlageprodukte

Die verbleibende dritte Schicht der Altersvorsorge besteht aus den weiteren Produkten der Kapitalanlage.

Dazu zählen insbesondere die privaten Lebens- und Rentenversicherungen die nicht den Rürup- und Riester-Kriterien genügen. Die Beitragszahlungsphase ist nicht steuerlich gefördert, dafür werden die Leistungen aus diesen Renten nur nach dem Ertragsanteil (der Zins der in den Rentenzahlungen enthalten ist) besteuert, der sich je nach Alter bei Rentenbeginn ändert (z.B. bei Renteneintrittsalter 65 beträgt er 18 %. Auf diese 18 % ist der dann gültige persönliche Einkommenssteuersatz anzuwenden).

Eine mögliche komplette Kapitalauszahlung ist zur Hälfte steuerfrei, sofern der Vertrag mindestens 12 Jahre lief und ab dem 62. Lebensjahr.

Hauptmerkmal der Produkte der Schicht 3 ist die große Flexibilität gegenüber den staatlich geförderten Produkten.

Der Rentenbeginn kann ab dem 62. Lebensjahr erfolgen, Vererbung ist möglich, ebenso Kapitalauszahlungen und Entnahmen auch während der Laufzeit.

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